Sportlehrgang Ultimate Frisbee

FrisbeelehrgangIn diesem Jahr unternahm auch ein Teil unserer Aktivitas einen Ausflug zu einem Sportlehrgang. Wir entschieden uns für den Ultimate Frisbee Lehrgang um unserem Montagssport mehr Professionalität zu verleihen.
Die Reise begann mit einer 8-stündigen Autofahrt Richtung Norden, quer durch unsere Bundesrepublik. Abends am Ziel angekommen ging es gleich los und wir wurden von der ATV Hamburg bei dem Begrüßungsabend empfangen. Nach erstem Kennenlernen und Ablaufplanung für das Wochenende durften wir schon einen kleinen Einblick in das Hamburger Nachtleben genießen.
Am Samstag ging es nach dem Frühstück direkt los mit der Theorie in Sachen Ultimate-Frisbee. Wir lernten die Geschichte dieser Sportart, die Regeln, den Ablauf und, das wichtigste, was es mit dem „Spirit oft he Game“ auf sich hat.
Nach der Theorie ging es zum praktischen Training welches von zwei der besten Spieler in der Bundesliga geleitet wurde. So lernten wir aus erster Hand die drei wichtigsten Würfe: Vorhand, Rückhand und den Hammer. Zuletzt gab es noch einige Trainingsspiele bevor es am Sonntag zum großen Turnier kam.
Samstagabend bekamen wir eine Stadtführung durch die Hansestadt und danach gab es noch ein feuchtfröhliches Zusammentreffen mit den anderen ATVen auf der Reeperbahn, welches sich bei so manchen bis zum nächsten morgen hinzog und mit einem Besuch auf dem Fischmarkt endete.
Am letzten Tag des Lehrgangwochenendes gab es noch ein Ultimate Frisbee Turnier unter den ganzen Teilnehmern. Alles in allem war es ein super Wochenende, interessante Eindrücke konnten gesammelt werden, neue Bekanntschaften konnten geschlossen werden und auch die Rückreise ging für uns als die südlichste ATV, von diesem Lehrgang, sehr zügig.

Akademischer Abend – Schizophrenie

Schizophrenie ist eine seelische Krankheit, die zwar immer wieder in Literatur und Film auftaucht (A Beautiful Mind, Black Swan, Donnie Darko etc.), aber von der die meisten nur eine vage Vorstellung haben. In der Realität sind rund ein Prozent der Bevölkerung weltweit betroffen. Im Vortrag sollte Grundliegendes zum Verständnis dieser Krankheit und der Betroffenen vermittelt werden.

Zu Beginn sahen wir „Das weiße Rauschen“. Ein Film von Hans Weingartner („Die fetten Jahre sind vorbei“) mit Daniel Brühl, der durch diesen Film den Einstieg in seine Karriere fand. Im Film geht es um Lukas, der zum Studieren nach Köln geht, wo er bei seiner Schwester unterkommt. Der Studienbeginn läuft nicht gerade rund, Lukas fällt es nicht leicht mit all dem Ungewohnten umzugehen und neue Kontakte zu schließen. Gemeinsam mit dem Freund der Schwester macht Lukas Erfahrungen mit halluzinogenen Pilzen. Unter diesen vielfachen Belastungen erlebt Lukas zum ersten Mal eine psychotische Episode. Er hört dabei Stimmen, die ihn beschimpfen und ihm Schuldzuweisungen machen. Im Film wird gezeigt, wie es zur Diagnose kommt, wie er behandelt wird und wie sein weiterer Weg verläuft. Der Film, der sich durch seine ungewöhnliche Kameraführung auszeichnet und sich an der Schwelle zwischen Spielfilm und Dokumentation bewegt, sollte als Einstieg in die Thematik dienen.

Anschließend ging es um die typischen Symptome bei einer schizophrenen Erkrankung. Man unterscheidet sogenannte Plus-Symptome (etwas kommt zum gesunden Befinden hinzu – Stimmenhören, Wahnvorstellungen) und Minus-Symptome (etwas fehlt zur seelischen Gesundheit – z.B. Antriebs-oder Freudlosigkeit). Wie diese zustande kommen sollte unter anderem durch einen kurzen Blick in den Neurotransmitterstoffwechsel des Gehirns erläutert werden. Eine weitere wichtige Rolle zur Erklärung der Krankheitsentstehung spielt das sogenannte Vulnerabilitäts-Stressmodell, das davon ausgeht, dass jeder Mensch eine gewisse Verletzlichkeit mit sich bringt. Wie groß diese ist wird beispielsweise durch frühkindliche Erlebnisse oder erbliche Faktoren bestimmt und macht aus, von welcher Stärke ein Stress sein kann, ehe es zum Ausbruch einer seelischen Erkrankung kommt. Schizophrene Menschen verfügen häufig über eine besondere Sensibilität, die sie einerseits zwar verletzlicher macht, sind dadurch andererseits aber auch häufig überaus kreativ und verfügen über eine große Fähigkeit zur Empathie. Danach wurden die möglichen Therapien dieser Erkrankung vorgestellt, die meist neben psychotherapeutischen Maßnahmen auch Medikamente, so genannte Neuroleptika, beinhalten. Abschließend sprachen wir über die Prognose von Schizophrenie. Bei ungefähr einem Drittel der Erkrankten bleibt es bei einer einzelnen Episode mit psychotischen Symptomen, bei einem Drittel kann es immer wieder zu Krankheitsepisoden kommen, ein weiteres Drittel bleibt chronisch krank. Den meisten Patienten kann aber mit den Mitteln der Psychiatrie und Psychotherapie gut geholfen werden.

Der Vortrag sollte dazu beitragen, sich in eine Welt einzudenken, in die es sich nicht leicht folgen lässt, um Verständnis für die von dieser doch recht häufig Krankheit betroffenen Menschen zu fördern.

Ich danke ganz herzlich den interessierten Zuhörern und Diskutanten!

Nike (Medizinstudentin)

Wasserskifahren

WakeboarderAm Samstag den 26.07.2014 ging es voller Vorfreude auf zum Wasserskifahren. Um 13 Uhr haben sich sieben Leute verteilt auf zwei Autos auf den Weg nach Aschheim gemacht. Nach einer viertel Stunde Fahrtzeit konnten dann alle die Anlage des Wasserskiparks bewundern. Von fünf Masten getragen, zieht ein umlaufendes Seil die Wassersportfans in ovalen Bahnen über einen See. Für den besonderen Nervenkitzel sorgen Rampen und andere Hindernisse. Diese sind allerdings den Profis vorbehalten. Der Wasserskipark bietet bezüglich des Sportgerätes die Wahl zwischen Wasserski und Wakeboard. Nach einer kurzen Abstimmphase haben sich dann alle für das Wakeboard entschieden. Noch schnell die Schwimmweste angezogen und schon ging es los. Die mutigen versuchten sich gleich am schnellen Rundkurs, der Rest übte sein Geschick im Umgang mit dem Wakeboard erst einmal an der Anfängerstrecke. Der Beginn war geprägt von wackeligen Starts und spektakulären Stürzen ins Wasser, zur Schadenfreude der Anderen. Nach und nach konnten sich immer mehr sicher auf dem Brett halten. Der ein oder andere Frustmoment infolge wiederholter Stürze blieb allerdings auch nicht aus. Insgesamt hatten aber alle bei strahlendem Sonnenschein viel Spaß am Wassersport. Nach zwei anstrengenden Stunden war die Tänzelei auf dem Wasser auch schon vorbei. Glücklich und unverletzt machte sich die Truppe auf den Weg zurück nach München.

136. Stiftungsfest

Das 136. Stiftungsfest in unserem gemütlichen Verbindungshaus war, wie jedes Jahr, ein unvergessliches Erlebnis.

Das Stiftungsfest begann am Samstag, 5. Juli 2014. Die ersten Alten Herren trafen bereits morgens am Haus ein. Der Tag startete mit Kaffee und Gebäck, bis sich die Teilnehmer des Konvents um 9:00 Uhr im Kneipsaal versammelten. Rege Diskussion gab es vor allem zum Thema Brandschutzmaß nahmen sowie den anstehenden Renovierungsarbeiten des Daches.

Wie in jedem Jahr nahmen unter anderem die Vorstände der Aktiven sowie die der Alten Herren an der Sitzung teil. Die restlichen Bewohner des Hauses bereiteten derweil eifrig das abendliche Unterhaltungsprogramm sowie Speis‘ und Trank vor.

Um 11.00 fand das gemeinsame, traditionelle bayerischer Weißwurstfrühstück statt, wonach es gestärkt in die zweite Hälfte der Sitzung ging.

Nach dem Konvent freuten sich schon alle auf den vergnüglichen und kulinarischen Teil des alljährlichen Stiftungsfestes, den gemeinsamen Abend im Verbindungshaus. Höhepunkt waren das prächtig arrangierte Buffet sowie das deftige Spanferkel. Dies füllte die Bäuche der Gäste so sehr, dass kaum noch Platz für die traditionelle Nachspeise Rote Grütze mit Vanillesauce“war.

Der Abend war erfüllt mit interessanten Gesprächen und Diskussionen. Abgerundet wurde dieser durch ein „ATV – Wer wird Millionär Spezial“ sowie Bildern aus dem vergangenen Verbindungsjahr.

Trotz des langenFloßfahrt 2014 und fröhlichen Abends, trafen wir uns am nächsten Morgen bereits um 9:00 Uhr an der Floßlände in Wolfratshausen. Leider nahmenan der diesjährigen Floßfahrt nur wenige Alte Herren teil. Trotzdem war das Floß voll besetzt mit den Aktivitas und Freunden. So machten wir uns mit vollen Krügen auf den feuchtfröhlichen Weg nach München. Die Crew war nicht immer vollständig –manchmal hieß es auch „Mann über Bord!“ – dennoch kamen alle glücklich und zufrieden in München an.

Im Großen und Ganzen war das Stiftungsfest und die Floßfahrt wieder ein groß er Erfolg.

Vielen Dank an alle für die schönen, freudigen, lustigen und rundum gelungenen Tage!

 

Frühlingsbrunch

Fruehlingsbrunch_031Der Frühlingsbruch begann mit dem unangenehmen Klingeln meines Weckers. Meine Kraft reichte leider lediglich aus ihn wieder auszuschalten, nicht aber um aufzustehen. Doch wenig später schon riss mich ein grauenvoller Lärm aus dem Schlaf. Zuerst hatte ich gedacht, ein Elefant sei aus dem Münchner Zoo ausgebrochen und stampfe durch unser Haus. Es war aber nur ein Zwiesel.

Dieser weckte uns mit verzweifeltem Enthusiasmus in der Stimme (Frühlingsbrunch! Vorbereiten! Beeilung! )

Allmählich kamen wir in der unteren Küche zusammen, mehr oder weniger aufrecht, manche von uns hatten die Augen mehr zu als auf. In der Küche waren noch die Reste, bzw. die Getränke vom Vorabend verstreut: Die Taufe von Zwiesel zum Zwiesel und von mir, Isabel, zur Nike (die griechische Göttin des Sieges!).

Geplant und eingekauft hatten wir für den Brunch glücklicherweise in nüchternerem Zustand als an diesem Morgen und hatten schon viele gute Sachen da. Nachdem der erste Durst gelöscht war, erwachte beim Anblick der guten Sachen auch bald der Hunger. Eine Wurst-und Käseplatte hatten wir vorbereitet, Weißwürste, es gab Kuchen, Gebäck, verschiedene Brotaufstriche, Eier, Früchte und Unmengen Müsli.

Fruehlingsbrunch_018Der Morgen verhieß einen sonnigen Tag und wir beschlossen, auf der schönen Dachterrasse zu frühstücken. Der milde Wind machte uns etwas sanfter wach als Zwiesel zuvor und der Kaffee tat sein Übriges, um die Schönheit des Tages mit offenen Augen betrachten zu können. Auch der eher herzhafte Käse half mit, unsere Lebensgeister zu wecken. So schmausten wir eine Weile und genossen den milden Sonnenschein des Frühlings.