Herzlich Willkommen auf der Seite der Akademischen Turnverbindung München!

Zitat

Die ATV (Akademische TurnVerbindung) München, Mitglied des ‘Akademischen Turnbundes’ (ATB) ist eine nicht schlagende, nicht farbentragende, konfessionell und politisch ungebundene Verbindung, die Studentinnen und Studenten aller Münchner Universitäten und Hochschulen aufnimmt.

Unser Ziel ist es, Gemeinschaft zu pflegen im Zusammenleben, beim Studium, beim Sport und beim Vergnügen und diese Gemeinschaft auch über die Studienzeit hinaus aufrecht zu erhalten (Lebensbundprinzip).

Der Name “Turnverbindung“ lässt zunächst darauf schließen, dass das Turnen bei uns groß geschrieben wird. Dies war jedoch eher in der Vergangenheit der Fall und resultiert aus der Tradition der Verbindung und ihrer Bindung an den Dachverband ‘Akademischer Turnbund’ (ATB).

Montags findet unser gemeinsamer Sport in der Halle oder im Englischen Garten statt. Wir spielen vor allem Ultimate Frisbee und Volleyball. Auch an entsprechenden ATB-Turnieren nehmen wir regelmäßg teil. Zusätzlich finden sich über die Woche viele Gelegenheiten Fitness zu betreiben und Laufen zu gehen. Darüber hinaus begeistert sich ein Großteil der Aktiven fürs Skifahren und Snowboarden.

137. Stiftungsfest

Stiftungsfest_4 Für unser diesjähriges 137.Stiftungsfest hatten wir Kaiserwetter. In aller Früh, als wir mit den Vorbereitungen begannen, wurden wir von der Sonne begrüßt. Bald trafen unsere Alten Herren zum Konvent ein. Mit Kaffee und Gepäck wurde ab 9 Uhr im Kneipsaal getagt. Es nahmen dabei die Vorstände der Alten Herren und der Aktivitas teil, während der Rest eifrig in der Küche werkelte. Pünktlich vor der Mittagszeit versammelten wir uns zum traditionellen Weißwurstfrühstück im Garten. Gut gestärkt konnte die Versammlung danach fortgesetzt werden.
Stiftungsfest_3Gegen Abend trafen für den festlichen Teil des Tages unsere Alten Herren samt Hohen Damen wieder im Haus ein und wurden mit Sekt und einer Aktivitas in bayrischer Tracht empfangen. Bei immer noch lauem Wetter nahmen wir im Garten Platz und schmausten bald vom Braten, diversen Beilagen und Salaten. Auch zu Trinken gab es reichlich: es wurde extra für ein Bierfass gesorgt. Der Anstich stellte sich aber als alles andere als leicht heraus. Bis zum Oktoberfest muss jedenfalls noch weiter geübt werden. Untermalt von Musik nahm der Abend im von Fackeln beleuchteten Garten weiter seinen Lauf und bot viel Zeit für gemeinsame Gespräche. Die schöne Atmosphäre wurde noch für ein gemeinsames Gruppenbild genutzt, das hier zu bewundern ist.
Am nächsten Morgen wurde bei immer noch bei prächtigem Sonnenschein vom Bahnhof Icking zum Klosterstüberl Schäftlarn gewandert. Dort wurde die ein oder andere kühle Erfrischung genossen, um das schöne Wochenende gebührend zu feiern.
Wir danken allen Teilnehmern für das gelungene Stiftungsfest!

Stiftungsfest

Akademischer Abend

Das Programm unseres Akademischen Abends, war dieses Mal bunt gemischt. Auf dem Programm standen das Start Up „smart weights“, die Südamerikareise unseres AH Florian Heiser v. Boomer und die Auswirkungen des demographischen Wandels und der Technologisierung auf das Personalrecruiting.
Zu Anfang des Abends, erzählte Olaf von seinen Erfahrungen in der Gründerszene der TU München. In einem 2-wöchigen Programm der Uni hat er, in einem Team aus 5 Leuten, ein Prototyp einer „intelligenten Hantel“ entwickelt, die Bewegungen erfassen kann und anschließend weitergibt an z.B. ein Handy. Damit kann kontrolliert werden, ob die Übung richtig ausgeführt wurde und der Trainingsplan des Nutzers kann automatisch aktualisiert werden. Olaf konnte viel über die Technik die in der Hantel eingebaut ist und über den aktuellen Status des Projekts erzählen.
Anschließend berichtete unser Alter Herr Florian Heiser v. Boomer uns von seiner Reise nach Peru. AkademAbend_2Dazu zeigte er viele interessante Bilder und konnte viel über die Geschichte und die Kultur des  Landes erzählen.
Nach einer kurzen Essenspause – es gab Kip in de Hoed, das ist ein Holländisches Gericht von Olaf – war es Zeit für den Vortrag von Marie v. Sissi, die Wirtschaftspädagogik studiert und von ihrer Projektarbeit im Rahmen der Vorlesung „Human Ressources Education & Management II“ berichtete. In dem Projekt wurde untersucht inwieweit sich die traditionellen Methoden des Personalrecruitings sowie Employer Brandings im Hinblick auf die Megatrends demografischer Wandel und Technologisierung noch als zeitgemäß erweisen. Mit vier anderen Studenten hat sie Interviews mit den AkademAbend_1Leitern des Personalrecruitings der HypoVereinsbank und der BMW Group durchgeführt und diese Ergebnisse präsentiert. Im Anschluss an den Vortrag wurde noch eine ganze Weile diskutiert – unsere AH haben von ihren Erfahrung im Arbeitsleben erzählt und wir haben es mit aktuellen Methoden verglichen.
Insgesamt war es ein schöner gemütlicher Abend mit interessanten Vorträgen und Diskussionen. Wir freuen uns schon auf den nächsten.

Sportlehrgang Ultimate Frisbee

FrisbeelehrgangIn diesem Jahr unternahm auch ein Teil unserer Aktivitas einen Ausflug zu einem Sportlehrgang. Wir entschieden uns für den Ultimate Frisbee Lehrgang um unserem Montagssport mehr Professionalität zu verleihen.
Die Reise begann mit einer 8-stündigen Autofahrt Richtung Norden, quer durch unsere Bundesrepublik. Abends am Ziel angekommen ging es gleich los und wir wurden von der ATV Hamburg bei dem Begrüßungsabend empfangen. Nach erstem Kennenlernen und Ablaufplanung für das Wochenende durften wir schon einen kleinen Einblick in das Hamburger Nachtleben genießen.
Am Samstag ging es nach dem Frühstück direkt los mit der Theorie in Sachen Ultimate-Frisbee. Wir lernten die Geschichte dieser Sportart, die Regeln, den Ablauf und, das wichtigste, was es mit dem „Spirit oft he Game“ auf sich hat.
Nach der Theorie ging es zum praktischen Training welches von zwei der besten Spieler in der Bundesliga geleitet wurde. So lernten wir aus erster Hand die drei wichtigsten Würfe: Vorhand, Rückhand und den Hammer. Zuletzt gab es noch einige Trainingsspiele bevor es am Sonntag zum großen Turnier kam.
Samstagabend bekamen wir eine Stadtführung durch die Hansestadt und danach gab es noch ein feuchtfröhliches Zusammentreffen mit den anderen ATVen auf der Reeperbahn, welches sich bei so manchen bis zum nächsten morgen hinzog und mit einem Besuch auf dem Fischmarkt endete.
Am letzten Tag des Lehrgangwochenendes gab es noch ein Ultimate Frisbee Turnier unter den ganzen Teilnehmern. Alles in allem war es ein super Wochenende, interessante Eindrücke konnten gesammelt werden, neue Bekanntschaften konnten geschlossen werden und auch die Rückreise ging für uns als die südlichste ATV, von diesem Lehrgang, sehr zügig.

Andechs- Tour

Bei einem standesgemäßen Weißwurstfrühstuck fanden sich die Wandersleute um 10 Uhr am Haus ein. Mit Bier und Wurst gestärkt machte sich die kompakte und motivierte Truppe auf den Weg nach Herrsching. Nach einem kurzen Zwischenstopp am Ammersee startete die Wanderung zum Kloster Andechs. Trotz ungewisser Wetterprognosen ließ uns der bayrische Himmel nicht im Stich. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen ging es bergauf durch Wald und Wiesen. Nach gut einstündiger Wanderung kamen alle wohlbehalten am Kloster an. Das Klosterbier schmeckte nach der AndechstourAnstrengung besonders gut, genauso wie Krustenbraten und Schweinshaxen.  Nach Kaffee und Kuchen stand dann der Heimweg an. Zuerst ging es zurück nach Herrsching, diesmal mit dem Bus. Erschöpft aber gut gelaunt ging es dann mit der S-Bahn weiter nach München.

Frühlingsbrunch

FrühlingsbrunchObwohl das Wetter nicht ganz mitspielte und wir in die inneren Räumlichkeiten ausweichen mussten, bot auch der diesjährige Frühlingsbrunch eine schöne Möglichkeit, den Vormittag gemeinsam und in angenehmer Atmosphäre zu verbringen.
Neben Kaffee, Weißbier und einem abwechslungsreichen Buffet, bestehend aus zahlreichen Obst-, Käse-, und Fleischsorten, sowie den traditionellen Weißwürsten, wurde das Beisammensein im Kneipsaal ferner von fröhlichen und ausgelassenen Gesprächen begleitet, sodass es sich in unerwartete, aber erfreuliche Länge zog.
Auch erfreulich war, dass die anfangs eher leeren Sitze nach einiger Zeit schließlich besetzt und genügend Bäuche gefüllt wurden und man sich durch anregende Unterhaltung wieder etwas näher kommen konnte.
Wir danken allen, die am diesjährigen Frühlingsbrunch teilgenommen haben und hoffen, dass dieser auch im nächsten Jahr wieder zahlreich besucht wird.

 

Fondue-Abend

Wieder einmal öffneten sich die Türen der Dietlindenstraße 12, um Mitglieder und Freunde der ATV München zum diesjährigen Fondue-Abend zu begrüßen.

Der Abend begann entspannt mit einem kleinen Sektempfang, sodass die winterliche Kälte durch herzliche Willkommensgrüße und angeregte Gespräche endgültig abgeschüttelt werden konnte, bevor sich das Geschehen in den einladenden Kneipsaal verlagerte.

Hier wurden die Gäste von dampfenden, heißen Fonduetöpfen, die auf den dekorierten und gedeckten Tischen standen, erwartet.

Des Weiteren wurden Brot, sowie verschiedene Salat- und Fleischsorten von uns Hausbewohnern vorbereitet und zur Verfügung gestellt, um für eine angemessene Auswahl an Beilagen zu sorgen.

Auch an Getränken sollte es nicht mangeln, und so konnte man sich an der Hausbar sowohl mit nichtalkoholischen Getränken, als auch Bier oder Wein versorgen.

Begleitet wurde der Abend von leichten Klavierklängen, sowie einem gemütlichen Ambiente, das wir vor allem unseren angenehmen Gästen zu verdanken haben. Doch nicht nur die allgemeine Stimmung ist als positiv zu betrachten, sondern auch das zahlreiche Erscheinen der Alten Damen und Herren.

Selten ist der Kneipsaal bei Veranstaltungen so voll gewesen und es war schön zu sehen, wie sich dieser große Raum mit Leben füllte.

Leider wurde uns jedoch die Planung an einigen Stellen erschwert, da vorher nicht alle ihr Kommen angekündigt hatten.

Dennoch kam es diesbezüglich zu keinen größeren Problemen und so war es zusammenfassend ein sehr schöner, erfolgreicher Fondue-Abend.

 

Wir wollen uns auf diesem Wege nochmal bei allen für ihr Vorbeikommen bedanken und freuen uns schon auf das nächste Mal!

Eure Verena

Akademischer Abend – Elektromobilität

Für den diesjährigen Akademischen Abend waren drei Vorträge geplant. Die Vortragstitel „Elektromobilität“, „Management eines Formula Student Teams“ und „Optimierung der Sicht auf die Aorta bei Minimal-Inversiven Eingriffen“ ließen einen abwechslungsreichen Abend erwarten. Die Vorträge sollten durch eine Seafood-Verkostung abgerundet werden. Los ging es mit der Elektromobilität. In dem Vortrag wurden der aktuelle Stand, sowie die zukünftigen Entwicklungen der persönlichen, elektrifizierten Fortbewegung kritisch durchleuchtet. Dabei wurden sowohl technische Aspekte, als auch gesetzliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen erläutert. Das weitläufige Themengebiet lieferte Vortrags- und Gesprächsstoff für über eine Stunde. Das war leider zu lange um noch weiter Vorträge an diesem Abend unterzubringen. Stattdessen ging es direkt weiter mit der Seafood-Verkostung. Zuerst folgte ein kurzer Vortrag über die besondere Herkunft und Nachhaltigkeit der Speisen. Danach wurden Scallops und Shrimps in verschiedenen Soßenvariationen serviert. Dazu gab es Reis, Nudeln und Salate. Alle Leute hatten sichtlich Genuss und Spaß an der Verkostung der kulinarischen Spezialitäten. Gesättigt und auf dem neuesten Stand der Elektromobilität ließen die Teilnehmer den Abend gemütlich ausklingen.

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Feuerzangenbowle

Unser Alter Herr Kleksl hat sich auch in diesem Jahr wieder dazu bereit erklärt seine legendäre Feuerzangenbowle am gleichnamigen Event am Samstag zuzubereiten.

Ihr seid herzlich eingeladen – eine telefonische Anmeldung bis Freitag 19.12.2014 ist dennoch zwingend erforderlich.

Akademischer Abend – Schizophrenie

Schizophrenie ist eine seelische Krankheit, die zwar immer wieder in Literatur und Film auftaucht (A Beautiful Mind, Black Swan, Donnie Darko etc.), aber von der die meisten nur eine vage Vorstellung haben. In der Realität sind rund ein Prozent der Bevölkerung weltweit betroffen. Im Vortrag sollte Grundliegendes zum Verständnis dieser Krankheit und der Betroffenen vermittelt werden.

Zu Beginn sahen wir „Das weiße Rauschen“. Ein Film von Hans Weingartner („Die fetten Jahre sind vorbei“) mit Daniel Brühl, der durch diesen Film den Einstieg in seine Karriere fand. Im Film geht es um Lukas, der zum Studieren nach Köln geht, wo er bei seiner Schwester unterkommt. Der Studienbeginn läuft nicht gerade rund, Lukas fällt es nicht leicht mit all dem Ungewohnten umzugehen und neue Kontakte zu schließen. Gemeinsam mit dem Freund der Schwester macht Lukas Erfahrungen mit halluzinogenen Pilzen. Unter diesen vielfachen Belastungen erlebt Lukas zum ersten Mal eine psychotische Episode. Er hört dabei Stimmen, die ihn beschimpfen und ihm Schuldzuweisungen machen. Im Film wird gezeigt, wie es zur Diagnose kommt, wie er behandelt wird und wie sein weiterer Weg verläuft. Der Film, der sich durch seine ungewöhnliche Kameraführung auszeichnet und sich an der Schwelle zwischen Spielfilm und Dokumentation bewegt, sollte als Einstieg in die Thematik dienen.

Anschließend ging es um die typischen Symptome bei einer schizophrenen Erkrankung. Man unterscheidet sogenannte Plus-Symptome (etwas kommt zum gesunden Befinden hinzu – Stimmenhören, Wahnvorstellungen) und Minus-Symptome (etwas fehlt zur seelischen Gesundheit – z.B. Antriebs-oder Freudlosigkeit). Wie diese zustande kommen sollte unter anderem durch einen kurzen Blick in den Neurotransmitterstoffwechsel des Gehirns erläutert werden. Eine weitere wichtige Rolle zur Erklärung der Krankheitsentstehung spielt das sogenannte Vulnerabilitäts-Stressmodell, das davon ausgeht, dass jeder Mensch eine gewisse Verletzlichkeit mit sich bringt. Wie groß diese ist wird beispielsweise durch frühkindliche Erlebnisse oder erbliche Faktoren bestimmt und macht aus, von welcher Stärke ein Stress sein kann, ehe es zum Ausbruch einer seelischen Erkrankung kommt. Schizophrene Menschen verfügen häufig über eine besondere Sensibilität, die sie einerseits zwar verletzlicher macht, sind dadurch andererseits aber auch häufig überaus kreativ und verfügen über eine große Fähigkeit zur Empathie. Danach wurden die möglichen Therapien dieser Erkrankung vorgestellt, die meist neben psychotherapeutischen Maßnahmen auch Medikamente, so genannte Neuroleptika, beinhalten. Abschließend sprachen wir über die Prognose von Schizophrenie. Bei ungefähr einem Drittel der Erkrankten bleibt es bei einer einzelnen Episode mit psychotischen Symptomen, bei einem Drittel kann es immer wieder zu Krankheitsepisoden kommen, ein weiteres Drittel bleibt chronisch krank. Den meisten Patienten kann aber mit den Mitteln der Psychiatrie und Psychotherapie gut geholfen werden.

Der Vortrag sollte dazu beitragen, sich in eine Welt einzudenken, in die es sich nicht leicht folgen lässt, um Verständnis für die von dieser doch recht häufig Krankheit betroffenen Menschen zu fördern.

Ich danke ganz herzlich den interessierten Zuhörern und Diskutanten!

Nike (Medizinstudentin)